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Sexuelle Orientierung disqualifiziert nicht!

Obwohl Privatsache, hat sexuelle Orientierung in einer heteronormativen Kultur gesellschaftliche Konsequenzen. Das gilt auch für den Arbeitsplatz.

Gibt es am Arbeitsplatz nicht die Möglichkeit, zum eigenen Selbst zu stehen, zahlen LSBTIQ-KollegInnen oft einen hohen Preis: Gerüchte, Anpassungsdruck, Verleugnung der Identität, Verschweigen der Privatsphäre, keine Freizeit- und Familiengeschichten, kein Small-Talk.

Jede zehnte Person - so Studien - ist nicht heterosexuell orientiert. Diesen MitarbeiterInnen bietet der ÖBB-Konzern einen Rahmen an, bei denen Themen zum Umgang von sexueller Orientierung und Arbeitsplatz vertraulich diskutiert werden können. Als erstes großes österreichisches Unternehmen nimmt der Konzern seit 2012 an der Regenbogenparade teil. Initiativen - wie das Hosting des Queer Business Forums - sollen "sexuelle Orientierung" am Arbeitsplatz sichtbar und selbstverständlich machen. Und in den Genuss des ÖBB Family-Tickets kommen alle, die in den ÖBB mit Kindern unterwegs sind.

Seit 2018 gibt es innerhalb des Unternehmens auch ein Regenbogennetzwerk ("QBB") für alle LSBTIQ-KollegInnen sowie deren Freunde und UnterstützerInnen. Neben Events, Workshops und Infoveranstaltungen stehen regelmäßig gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm.