Vienna Institute for Safety and Systems Engineering (VISSE) der FH Campus Wien

Entwicklung eines Simulationstools für einen autonomen People-Mover Betrieb auf eingleisigen Bahnstrecken. Haupt-Ziel des Simulators ist die Ermittlung der erforderlichen Infrastruktur für einen sicheren und effizienten Betrieb. Dazu gehören beispielsweise die benötigte Anzahl der Fahrzeuge, die erforderliche Geschwindigkeit und die Ausweichmöglichkeiten. Sicherheitsmechanismen, zur Vermeidung von Kollisionen oder Deadlocks, stehen dabei im Mittelpunkt.

Die FH Campus Wien ist mit mehr als 7000 Studierenden die größte Fachhochschule in Österreich und verfügt über neun Kompetenzzentren, die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung anbieten. Eines davon ist das Vienna Institute for Safety and Systems Engineering (VISSE).  Das VISSE ist vor allem für sein akademisches Wissen auf dem Gebiet der funktionalen Sicherheit und der Systemsicherheit bekannt. Das Institut forscht an sicheren Lösungskonzepten für Autonome Systeme im Sinne der inhärenten Systemsicherheit.

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In einem dreijährigen Forschungsprojekt AuSoDoTS (Safety-Konzept für autonome, schienengebundene, on-demand, open-track Systeme) wurde ein topologisches Sicherheitskonzept für einen autonomen People Mover Betrieb auf eingleisigen Strecken entwickelt. Die Ergebnisse dieses Projekts sind ein wesentlicher Input für das zu entwickelnde Simulations-Tool.

Die Herausforderungen bei der Entwicklung des Simulators sind einerseits der sichere Betrieb, welcher Kollisionen und Deadlocks vermeiden soll und andererseits das effiziente Zuteilen der „Demands“ zu den einzelnen Fahrzeugen. Da ein geregelter Fahrplan im „on-Demand“ Mode nicht möglich ist, wird die Fahrzeuganforderung der Fahrgäste im Simulator mittels Zufallsgenerator erzeugt. In speziellen Betriebsarten wie beispielsweise dem „Pendlerbetrieb“ werden die zufälligen Anforderungen mit definierten Rahmenbedingungen erzeugt.