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"Kindertransporte"

Von Dezember 1938 - August 1939 wurden fast 100 Zugreisen (davon 23 Reisen aus Wien) organisiert, um Kinder aus Österreich, Deutschland und der ehemaligen Tschechoslowakei in ein für sie sicheres Land zu bringen.

Auf Einladung des Jewish Welcome Service begann für eine 17-köpfige sogenannte "Kindertransport" Gruppe ihre Gedenkreise zum 80sten Jahrestag der Kindertransporte, zur Rettung jüdischer Kinder nach Großbritannien in den Jahren 1938/39, in Wien. Die Gedenkreise wurde von Melissa Hacker, der Präsidentin der Kindertransport Association - New York, organisiert. Sie ist die Tochter eines "Kindes" aus Wien. In der Gruppe sind vier Personen (damals zwischen 3 und 11 Jahren), die dem Naziregime auf diese Weise entkommen konnten und Nachkommen der damaligen "Kinder". Nach einem dreitägigen Wienaufenthalt, ging es am 4. Juli 2019 vom Hauptbahnhof aus weiter nach Berlin, danach nach Amsterdam, dann zum Hafen Hoek van Holland und mit der Fähre über den Kanal weiter nach Harwich; die Reise endet in London - Liverpool Station.

Verabschiedet wurden die Gäste am Wiener Hauptbahnhof unter anderem auch von Vorstandsmitglied Michaela Huber (ÖBB-PV) und Traude Kogoj (ÖBB-Holding).

Dauerausstellung im ÖBB Bildungszentrum

Die kostenlose Dauerausstellung "Verdrängte Jahre" kann in St. Pölten nach Anmeldung unter
bildungszentrum.stpoelten@oebb.at während der Öffnungszeiten des Bildungszentrums Wörth von Montag bis Donnerstag, jeweils 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr besichtigt werden.