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Gruppenfoto TeilnehmerInnen

ÖBB-Diversity Award 2015

30 Konzepte von knapp 100 MitarbeiterInnen: Das ist die Bilanz der Einreichungen für den „Diversity Award 2015“. Die Projektarbeiten in den diversen Kategorien von Diversity waren allesamt ein voller Erfolg – ein Drittel der Projekte wurden seither schon umgesetzt.

Hoch motiviert, äußerst begeisterungsfähig und am Unternehmenserfolg deutlich interessiert zeigten sich die - mehrheitlich sehr jungen - TeilnehmerInnen des ÖBB-Diversity Awards. Alleine oder in Teams hatten sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit in einigen Wochen intensiver Arbeit Konzepte in einer von fünf Kategorien zum Thema Vielfalt entwickelt. Knapp 100 KollegInnen reichten fast 30 Konzepte ein. "Damit haben wir einen Beteiligungsgrad, der gleich beim ersten Mal alle gängigen und zum Teil schon etablierten Awards in Österreich und Deutschland um ein gutes Stück übertrifft", so Diversity-Beauftragte Traude Kogoj.

Bewertet wurden die Konzepte von einer Jury aus internen und externen ExpertInnen. In Anlehnung an die Oscars gab es in jeder Kategorie LaudatorInnen, die mit allem gebührenden Ernst, immer aber auch mit einer Prise Humor die Jurybegründungen vorlasen und den PreisträgerInnen ihre Urkunden überreichten. Das ÖBB-Topmanagement übergab die Preise.

Die PreisträgerInnen des ersten ÖBB-Diversity Awards 2015 sind

  • Kategorie Alter: Willy Pedak, Monika Kraus und Sonja Denk
  • Kategorie Ethnische Zugehörigkeit: Aysun Kicilkoca, Milijana Adamiczek-Puskic, Marina Fuchs, Can Yardim Onur, Simone Kraussler und Nicole Baawine
  • Kategorie Gender: Sandra Pommer, Agnessa Schock und Andreas Kessler
  • Kategorie Ethische - Unternehmenskonzepte: Paul Prantz
  • Kategorie Lehrlinge, Trainees & Talente: Suad Dani, Drazen Pajic, Ulrich Weber und Gabriele Weninger, Romana Titz, Dejan Kojic, Paul Carbonari, Manuel Wallner

Für das beste Diversity-Management im Konzern wurde ein völlig überraschter Wolfgang Jicha, Personalchef der ÖBB-Produktion, ausgezeichnet. Die ÖBB-Produktion hat ihren Frauenanteil 2013-2014 um 15 % gesteigert - die höchste relative Erhöhung im Gesamtunternehmen. Außerdem, so die Jury, habe das Unternehmen auch die Geschäftsprozesse in Richtung Inklusion verändert.

In den kurzen Statements nach der Überreichung des Preises sprachen die GewinnerInnen nahezu alle von der Selbstverständlichkeit gelebter Vielfalt bei den ÖBB, ohne die Erfolg heutzutage gar nicht möglich wäre. Am einfachsten drückte es eine junge Preisträgerin aus: "Ohne geht es nicht."

Und was meinte das ÖBB-Top Management?

"Unsere Kundinnen und Kundinnen sind vielfältig. Wir sind es auch." - Sabine Greiner, damalige Chefin ÖBB-Postbus

"Wir setzen auf gemischte Teams: jedes Alter, jedes Geschlecht, jede Religion." - Birgit Wagner, damalige Chefin des ÖBB-Personenverkehrs

"Es sind schon erfreulich viele Damen in unseren Teams. Aber es könnten noch mehr werden." - Ferdinand Schmidt, ehemaliger Chef der ÖBB Technische Services, nunmehr Vorstand der RCG

"Arbeiten intensiv daran, den Frauenanteil zu erhöhen. 16 % im Lehrlingswesen - das ist eine sehr erfreuliche Tendenz." - Franz Bauer, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur