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Zu Besuch: SchülerInnen aus Tel Aviv und Wien

Im Zuge eines Austauschprojektes zw. israelischen SchülerInnen und SchülerInnen des Schulzentrums HTL / HAK Ungargasse Wien, wurde zum Abschluss der Schulprojektwoche eine besondere Exkursion in die ÖBB-Unternehmenszentrale organisiert.

SchülerInnen aus Tel Aviv und Wien diskutierten mit ÖBB MitarbeiterInnen zu den Themen Nachhaltigkeits- und Erinnerungsarbeit.

Sich der eigenen Geschichte stellen

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Vorstellung des Geschichts- und Unternehmenskulturprojekts „Verdrängte Jahre".

Das Ergebnis der Unternehmens- und Erinnerungsarbeit mündete in die Ausstellung „Verdrängte Jahre. Bahn und Nationalsozialismus in Österreich 1938-1945.“ Diese Ausstellung wurde u.a. in Brüssel, Tel Aviv und zuletzt in der KZ Gedenkstätte Mauthausen gezeigt. Im Zentrum der Ausstellung steht der Berufsalltag der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, ihrer Rolle im Widerstand und die Bedeutung der Bahn für die Kriegswirtschaft. Dabei werden die dunklen Seiten der Bahngeschichte nicht ausgeblendet: Arisierungen, Emigration, Deportationen, Sondertransporte, Zwangsarbeit. Mehr

Die gemeinsame Reflexionsarbeit und Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel in der eigenen Unternehmensgeschichte wurde von den Gästen sehr begrüßt und positiv aufgenommen.

Als Lektüre und besonderes Geschenk wurden den Schülerinnen das Buch zur Ausstellung (in Hebräisch, Englisch und Deutsch) mitgegeben.