Unternehmensübergreifende Frauenförderung: Start für den Cross Mentoring Jahrgang 2021/22

Führungskräfte aus ÖBB, Wiener Stadtwerken und ASFINAG begleiten Mitarbeiterinnen aus jeweils anderen Unternehmen.

Über Microsoft Teams fand am 25. Februar 2021 der Kick-off zum Cross Mentoring Programm 2021/22 statt. Im Rahmen einer Kooperation von ÖBB, Wiener Stadtwerken und ASFINAG werden weibliche Nachwuchskräfte (Mentees) ein Jahr lang von einer erfahrenen Führungskraft (Mentorin oder Mentor) eines der beiden anderen Unternehmen begleitet und in ihrer Karriereentwicklung unterstützt. Für den diesjährigen Durchgang wurden insgesamt 15 Mentoring-Paare gebildet. Mit dabei als Mentees sind fünf ÖBB-Mitarbeiterinnen, die sich vorab in einem internen Bewerbungsverfahren durchgesetzt haben, und fünf ÖBB-Führungskräfte, die die Begleitung von Mentees der Partnerunternehmen übernehmen.

Videokonferenz mit Teilnehmern/innen

Eröffnet wurde der virtuelle Festakt von Silvia Kaupa-Götzl, Geschäftsführerin Österreichische Postbus AG, von Josef Fiala, Vorstandsdirektor der ASFINAG sowie von Generaldirektor-Stellvertreter der Wiener Stadtwerke, Peter Weinelt. Bei der Veranstaltung lernten sich die ausgewählten Potenziale und die Mentorinnen und Mentoren das erste Mal kennen. Damit war dieser Rahmen auch der Auftakt zu einer Reihe von individuellen Terminen und einem großen Vernetzungs-Workshop.

Der Start in den Durchgang 2021/22 war zugleich auch der Abschluss für die Mentees aus 2020/21, die beim Festakt ausgezeichnet wurden, sowie für deren Mentorinnen und Mentoren.

Cross Mentoring - ein Format mit Vorbildcharakter

"Das Cross Mentoring Programm ist ein Projekt, bei dem viele Unternehmen erst nachziehen müssen", so Martina Vollmann von abz*austria, einem Non-Profit-Unternehmen für Gleichstellung am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft, das das Cross Mentoring Programm begleitet. Martina Vollmann sieht die Zukunftstrends der Frauenförderung in räumlicher und zeitlicher Flexibilität, in Führung in Teilzeit und Väterkarenz. "Die Quote ist unumstritten in der Wirksamkeit, aber die Quote alleine hilft nicht. Es braucht Strukturen und Projekte, damit Frauen in Führung kommen und Rahmenbedingungen, damit Frauenkarrieren genau so normal werden wie Männerkarrieren".

Traude Kogoj, ÖBB-Initiatorin der Kooperation knüpft hier an: „Mit der Teilnahme am Cross Mentoring Programm setzen wir seit 2018 ein klares Zeichen zum Thema Frauenempowerment. Es geht uns darum, auf qualifizierte Frauen aufmerksam zu machen und deren Chancen für eine künftige Führungsposition deutlich zu erhöhen.“