Klimaschutz ist Selbstschutz

Anlässlich der kürzlich veröffentlichten ÖBB Klimaschutzstrategie 2030 und der ersten Nightjet-Fahrt nach Brüssel stand das letzte Netzwerktreffen ganz im Zeichen des Klimaschutzes sowie der nachhaltigen Mobilität.

Über 50 Kolleginnen sind in das Open Innovation Lab gekommen um mit Elisabeth Oberzaucher, Science Buster und Verhaltensbiologin, sowie Michaela Huber, Vorständin ÖBB-PV, zum Thema zu diskutieren und den Blick in die Zukunft zu richten.

ÖBB Klimaschutzstrategie 2030

Einleitend referierte Herbert Minarik, CSR und Klimaschutz (ÖBB-Holding) über die wesentlichen Punkte der Klimaschutzstrategie der ÖBB und wie unser Unternehmen zum Klimaschutz zusätzlich beitragen könnte.
Wie sehr Diversität Voraussetzung für stabiles Klima ist, und was Leitunternehmen wie der ÖBB Konzern zur Nachhaltigkeit beitragen können, darüber diskutierten Elisabeth Oberzaucher und Michaela Huber am Podium.

Attraktives Angebot und Verknüpfung der Mobilitätsangebote

Um noch mehr Menschen für das Bahnfahren zu begeistern und vom Auto "wegzulocken" sind Investitionen in das Streckennetz, in neue Züge und ein attraktives Angebot für die "letzte Meile" notwendig.

"Die Modernisierung unserer Bestandsflotte und die Beschaffung neuer Züge sind wichtige Schritte um eine Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene zu fördern," so Michaela Huber. Die PV-Vorständin ist sich mit Elisabeth Oberzaucher einig, dass die Verknüpfung der Mobilitätsangebote (Bahn, Bus, E-Auto, Fahrrad, ...) einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellt, um die Attraktivität der Bahn zu steigern. "Mit der Letzten-Meile-Strategie, die sowohl ein integriertes und gut ausgebautes Carsharing-Angebot beinhaltet aber auch Pilotprojekte wie den Mikro-ÖV vom Postbus zulässt", soll lt. Michaela Huber die Wahl des Verkehrsmittels zu Gunsten der Bahn fallen.

Trotz aller positiven Entwicklungen im Mobilitätssektor ist es auch nachvollziehbar, dass es v.a. in den Regionen nicht immer möglich ist, gänzlich auf das Auto zu verzichten. Umso wichtiger ist lt. Oberzaucher "die Wahl auf das Auto, wo es noch nötig ist, nicht zu verteufeln".

Klimaschutz = Selbstschutz

Alle Statistiken geben ein drastisches Bild: wenn wir nicht bald in die Gänge kommen, dann kippt das Klima. Die Konsequenzen für viele Menschen werden drastisch sein. "Wir müssen aus Selbstschutzgründen auf den Klimaschutz achten!", so der Appell von Oberzaucher.

Der bewusste Umgang mit Ressourcen muss selbstverständlich sein. Das persönliche Verhalten der Einzelnen reicht aber nicht mehr aus, um den Klimawandel zu stoppen. Auch in diesem Punkt übernimmt der ÖBB Konzern mit der Klimaschutzstrategie gesellschaftliche Verantwortung!