Unternehmensübergreifende Frauenförderung:
Start für den Cross Mentoring Jahrgang 2020

Führungskräfte aus ÖBB, Wiener Stadtwerken und ASFINAG, begleiten Mitarbeiterinnen aus jeweils anderen Unternehmen.

Im Wiener Filmquartier fand gestern Nachmittag, 27. Februar, der motivierende Kick-off zum Cross Mentoring Programm 2020 statt. Im Rahmen einer Kooperation von ÖBB, Wiener Stadtwerken und ASFINAG werden dabei weibliche Nachwuchskräfte (Mentees) ein Jahr lang von einer Führungskraft (Mentorin oder Mentor) eines jeweils anderen Unternehmens begleitet und in ihrer Karriereentwicklung unterstützt.

Die wichtigsten Schwerpunkte dabei sind Coaching, Feedback, Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung sowie die Stärkung des eigenen Netzwerks. Für die kommenden zwölf Monate konnten sich konzernübergreifend fünf Mitarbeiterinnen für die Teilnahme an der unternehmensübergreifenden Initiative qualifizieren. Parallel dazu wurden fünf Führungskräfte nominiert, die Begleitung von Mentees der Partnerunternehmen zu übernehmen. Insgesamt werden im Programm 2020 damit 14 Mentoring-Paare gebildet.

„Mit der Teilnahme am Cross Mentoring Programm setzen wir seit 2018 ein klares Zeichen zum Thema Frauenempowerment. Es geht uns darum, auf qualifizierte Frauen aufmerksam zu machen und deren Chancen für eine künftige Führungsposition deutlich zu erhöhen“, so Traude Kogoj, Initiatorin der Kooperation. Eröffnet wurde der Festakt seitens ÖBB von Sandra Gott-Karlbauer, Geschäftsführerin ÖBB-Technische Services GmbH, durch Josef Fiala, Vorstandsdirektor der ASFINAG sowie durch Generaldirektor-Stellvertreter der Wiener Stadtwerke Peter Weinelt.

Voneinander Lernen – Cross Mentoring ist keine Einbahnstraße

Bei der Veranstaltung lernten sich die aus den drei Infrastruktur-Unternehmen ausgewählten engagierten Potenziale sowie deren erfahrene Mentorinnen und Mentoren im Anschluss das erste Mal kennen. Damit war dieser Rahmen der Auftakt zu einer Reihe von individuellen Terminen und einem großen Vernetzungs-Workshop.

Die inhaltliche Initiative dazu – etwa was die konkrete Unterstützungsleistung im beruflichen Alltag, bei der Stärkung von Kompetenzen oder Kontaktvermittlung betrifft – geht von der Mentee aus. Cross Mentoring ist dennoch keineswegs eine Einbahnstraße, unterschiedliche Jahrgänge lernen voneinander. Auch die Mentorinnen und Mentoren erhalten Einblicke in die Denk- und Lebenswelten künftiger Führungskräfte.

Der Auftakt zum Jahrgang 2020 war zugleich auch der Abschluss für die Mentees aus 2019, die beim Festakt ausgezeichnet wurden, sowie für deren Gegenüber aus den Reihen der Führungskräfte von ÖBB, Wiener Stadtwerken und ASFINAG.