Aus Abfall wird Rohstoff

Ebenso effizient und nachhaltig wie mit der Energie soll auch mit den Rohstoffen umgegangen werden.

Die Abfallwirtschaft der ÖBB hat sich von einem optimierten Entsorgungsmanagement zu einem modernen Rohstoffmanagement entwickelt. Dessen Aufgabe und Ziel heißt Ressourceneffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Einkauf bis hin zur Entsorgung. Neben der Vermeidung und Reduktion von Abfällen wird dabei vor allem auf eine hohe Lebensdauer der eingesetzten Materialien und eine hohe Recyclingquote geachtet. So werden die benötigte Stoffe und Materialien wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt.

Wussten Sie, dass

  • 2016 bei der ÖBB Infrastruktur 5,79 Millionen Tonnen „Abfälle“ inklusive der betriebseigenen Deponien aus dem Bereich Errichtung, Betrieb und Instandhaltung, sowie aus Neubauprojekten anfielen?
  • unser Abfall zuerst diverse chemische Analysen mit bis zu 60 zu überprüfenden Parametern durchlaufen muss, bevor entschieden werden kann, welcher spezifische Sammler oder Behandler ihn bekommen soll?
  • die Rail Cargo Austria jährlich 1.500 Wagenladungen Abfälle aus unterschiedlichen Standorten zur Müllverbrennungsanlage in Zistersdorf transportiert? Damit werden dann bis
zu 74.200 MWh Strom produziert – das entspricht der Versorgungsleistung von rund 21.000 Haushalten.