Klimaschutz leben

Die ÖBB leben Klimaschutz und leisten dadurch spürbare Beiträge zur Reduktion negativer Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.

3,5 Mio. Tonnen pro Jahr - das ist die Ersparnis an CO2-Emissionen, die die ÖBB-Verkehrsleistungen auf der Schiene Österreich ersparen. Damit ist die Bahn unter allen motorisierten Transportmitteln auch weiterhin das umweltfreundlichste. Ganz genau ist die Bahn - gemessen an den CO2-Emissionen - 15-mal klimafreundlicher als ein durchschnittlicher Pkw und 31-mal klimafreundlicher als das Flugzeug unterwegs. Auch der Postbus ist 2,5-mal sauberer unterwegs als ein Pkw und beim Güterverkehr ist der CO2-Vorteil am höchsten: Jede Tonne Fracht auf der Schiene verursacht etwa 21-mal weniger Treibhausgasemissionen als ihr Transport mit einem durchschnittlichen Lkw.

30% CO2 eingespart

Einen wichtigen Beitrag zur positiven CO2-Bilanz der ÖBB leisten unter anderem der Einsatz besonders klimafreundlicher Technologien wie Rückspeisebremsen bei den Taurus-Talent-Loks und Schulungen für eine energie- und spritsparende Fahrweise der LokführerInnen und PostbuslenkerInnen.

Dazu kommt, dass die ÖBB seit Juli 2018 ihren Bahnstrombedarf komplett aus erneuerbaren Energien decken - mehrheitlich aus Wasserkraft. Insgesamt konnten die ÖBB ihre gesamten CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor von ca. 535.000 Tonnen im Jahr 2016 auf ca. 375.000 Tonnen reduzieren. Eine Einsparung von 30 Prozent. Die ÖBB wollen den Umweltvorteil der Bahn ausbauen. Dazu werden systematisch CO2-Optimierungspotenziale erhoben und umgesetzt. Zusätzlich zu den direkten Emissionen sollen dabei in Zukunft auch indirekte CO2-Emissionen strategisch adressiert werden.