Klimaschutz leben

Die ÖBB leben Klimaschutz und leisten dadurch spürbare Beiträge zur Reduktion negativer Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.

Durch die Verkehrsdienstleistungen für unsere Fahrgäste und Kunden, ersparen die ÖBB der Umwelt mit Bahn und Bus jährlich mehr als 4 Mio. Tonnen CO2. Das entspricht einem wachsenden Wald in der 9-fachen Größe Wiens. Damit ist die Bahn unter allen motorisierten Transportmitteln auch weiterhin das umweltfreundlichste. Ganz genau ist die Bahn - gemessen an den CO2-Emissionen - 26-mal klimafreundlicher als ein durchschnittlicher Pkw und 51-mal klimafreundlicher als das Flugzeug unterwegs. Auch der Postbus ist 2,4-mal sauberer unterwegs als ein Pkw und auch beim Güterverkehr ist der CO2-Vorteil sehr hoch: jede Tonne Fracht auf der Straße anstatt auf der Schiene verursacht 44-mal mehr CO2. 

30% CO2 eingespart

Einen wichtigen Beitrag zur positiven CO2-Bilanz der ÖBB leisten unter anderem der Einsatz besonders klimafreundlicher Technologien wie Rückspeisebremsen bei den Taurus-Talent-Loks und Schulungen für eine energie- und spritsparende Fahrweise der LokführerInnen und PostbuslenkerInnen.

Dazu kommt, dass die ÖBB seit Juli 2018 ihren Bahnstrombedarf komplett aus erneuerbaren Energien decken - mehrheitlich aus Wasserkraft. Insgesamt konnten die ÖBB ihre gesamten CO2-Emissionen aus dem Verkehrssektor von ca. 535.000 Tonnen im Jahr 2016 auf ca. 375.000 Tonnen reduzieren. Eine Einsparung von 30 Prozent. Die ÖBB wollen den Umweltvorteil der Bahn ausbauen. Dazu werden systematisch CO2-Optimierungspotenziale erhoben und umgesetzt. Zusätzlich zu den direkten Emissionen sollen dabei in Zukunft auch indirekte CO2-Emissionen strategisch adressiert werden.