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Fakt ist: Die ÖBB schaffen durch Investitionen Werte für Generationen.

Die ÖBB sorgen im Auftrag der Republik Österreich für Infrastruktur. Die oft zitierte Budgetproblematik wird durch die Infrastrukturfinanzierungen des Staates ausgelöst und nicht durch den Betrieb der Bahn – das sind zwei völlig verschiedene Punkte, die man nicht verwechseln sollte.

Seit 1.4.2011 gelten neue, offizielle und strenge Regeln der EU – an die ÖBB ausgelagerte Schulden werden nun ins Defizit bzw. zur Staatsschuld gerechnet. Aus Sicht der ÖBB schafft diese Entscheidung Kostenwahrheit und neue Klarheit: Schulden im Staatsauftrag werden jetzt auch als solche gerechnet. Damit sollte auch Schluss sein mit Fehlinterpretationen über die vielzitierten „ÖBB-Schulden“.

Versorgung mit Verkehrsinfrastruktur ist eine Kern-Aufgabe des Staates. Die Bundesregierung beschließt einen Rahmenplan, in dem sie die ÖBB mit Infrastrukturprojekten beauftragt – genauso wie sie andere mit dem Ausbau des bundesweiten Straßennetzes beauftragt.

Die ÖBB machen dafür Schulden, aber immer im Auftrag der Republik Österreich. Jährlich rund 2,5 Mrd. € fließen in die Finanzierung der Infrastruktur – in die Errichtung, aber auch in die Erhaltung und in den Betrieb von rund 4.950 Kilometer Eisenbahnnetz in Österreich.

Die vielzitierten „ÖBB-Schulden“ sind also Schulden im Auftrag der Republik. Es werden so auch Werte für Generationen geschaffen. Den Verbindlichkeiten stehen in den Bilanzen dann die Vermögen gegenüber (Bahnhöfe, Tunnel, Strecken).