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Sicherheit wird groß geschrieben

Reagieren, wenn etwas passiert, und verhindern,
dass etwas passiert. Deshalb zählen die ÖBB zu den sichersten und zuverlässigsten Bahnen in Europa.

Mit dieser Strategie fahren die ÖBB seit Jahren gut, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Und damit, dass es dabei keine Ausnahmen geben kann. In den ÖBB werden laufend Risikoanalysen durchgeführt sowie Trends von sicherheitsrelevanten Kennzahlen ausgewertet. Auch wichtige Anregungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Sicherheit tragen dazu bei, das System Bahn noch sicherer zu machen.

Persönliche und betriebliche Sicherheit

Sicherheit stellt für die Kundinnen und Kunden der ÖBB ein wichtiges Qualitätskriterium dar. Neben den Anstrengungen, das sehr hohe betriebliche Sicherheitsniveau weiter zu verbessern, legen die ÖBB sehr viel Wert darauf auch das persönliche Sicherheitsempfinden der Reisenden zu erhöhen. Um dies zu bewerkstelligen, setzen die ÖBB vor allem auf Prävention – zum Beispiel mit den ÖBB Sicherheitskampagnen, die jährlich zu Beginn jedes neuen Schuljahres startet. Details auf oebb.at/sicherheitskampagne

Plakat Sicherheitskampagne 2015

Für die MitarbeiterInnen heißt Sicherheit aber auch Schutz vor Unfällen und Verletzungen in den täglichen Arbeitsabläufen. Um diesen zu verbessern, werden die Arbeitnehmerschutz(ANS)-Kennzahlen laufend beobachtet und analysiert, um bei Bedarf Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten sowie ständige Aus- und Weiterbildungskurse im Bereich des Arbeitnehmer- und Brandschutzes.

Weniger Unfälle an Bahnübergängen

Ein zentrales Thema im Bereich der Verkehrssicherheit ist die Vermeidung von Unfällen an den österreichweit insgesamt 3.559 Bahnübergängen. Pro Jahr investieren die ÖBB rund 25 Millionen Euro in konkrete Maßnahmen ebenso wie in die Forschung und in die Bewusstseinsbildung. Das zeigt Wirkung. Seit 2007 konnte die Zahl der Unfälle an Eisenbahnkreuzungen um 50 Prozent gesenkt werden.

Im Rahmen des Awarness Day 2013 machten das Kuratorium für Verkehrssicherheit und ÖBB mit diesem Versuch auf die Gefahren an Gleisen aufmerksam.

Mehr Sicherheit beim Schnellfahren

Seit 2002 ist in der EU auf Schnellfahrstrecken die Unterstützung durch das Europäische Zugsicherungssystem („European Train Control System“, ETCS) vorgesehen. Das ETCS unterstützt die rund 4.000 TriebfahrzeugführerInnen in Österreich unter anderem bei der Überwachung der Geschwindigkeit, der Fahrtstrecke und bei der Einhaltung besonderer Betriebsvorschriften. Mit der Einführung von „ETCS Level 2“ zählen die ÖBB nicht nur zu den Vorreitern in Europa, sondern setzten zudem einen neuen Meilenstein in Sachen Sicherheit. Denn mit „ETCS Level 2“ wird eine ständige Kommunikation zwischen Fahrzeug und Streckenzentrale geschaffen.

Naturgefahren richtig managen

Die ÖBB-Infrastruktur betreut österreichweit ein Streckennetz mit einer Länge von rund 4.900 Kilometern und mehr als 16.000 Schutzbauwerken. Um diese auch vor Folgen von Naturereignissen zu schützen, wurde 2014 in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Gewerken und Regionen die Fachstrategie „Naturgefahrenmanagement“ fertiggestellt. Die Arbeit des Naturgefahrenmanagements folgt den Phasen eines Risikokreislaufes eines möglichen Schadens: Vorbeugung, unmittelbare Reaktion und Wiederherstellung. Streckenbezogene Maßnahmen zur Risikoreduktion und Ereignisbewältigung werden unter Berücksichtigung der übergeordneten Ziele Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit abgeleitet und durchgeführt