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Menschen bewegen

Bis ans Ende des Sonnensystems – und wieder zurück. Im Laufe eines Jahres legen die ÖBB 10,7 Mrd. Personenkilometer mit der Bahn zurück. Anders betrachtet bewegen die ÖBB in 365 Tagen eine Person von der Sonne bis über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus und wieder zur Sonne zurück.

Rund 10,7 Milliarden Personenkilometer legen die ÖBB-Züge pro Jahr zurück, täglich finden rund 4.250 Zugfahrten im Nahverkehr statt und befördern – aufs Jahr gerechnet – rund 244 Millionen Fahrgäste. An jeder einzelnen Bahnfahrt sind Hunderte Menschen in irgendeiner Form direkt oder indirekt beteiligt. Vom Mann im ÖBB-Kundenservice, bei dem angefragt oder gebucht wird, bis zur Zugbegleiterin, die während der Fahrt Ansprechperson ist, und zum Triebfahrzeugführer, der den Zug sicher über das Schienennetz führt.

Vom Personal auf den Bahnhöfen über den Mitarbeiter in der Verkehrsleitzentrale, der sämtliche Züge sicher durch das Schienennetz leitet, bis zu jenen, die dafür sorgen, dass das Zugmaterial in einwandfreiem Zustand ist. Vom Reinigungspersonal, das Bahnhöfe und Züge sauber hält, bis zum Kollegen von Henry am Zug (Caterer in den ÖBB-Zügen). Um die Fahrgäste bemühen sich tagtäglich auch die PostbuslenkerInnen, die rd. 2.200 Busse zusammengerechnet täglich zehn Mal um die Erde fahren. Sie alle – und noch viele mehr – sind eingeschworen darauf, jedem einzelnen Fahrgast die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen. Die Rückmeldungen der Fahrgäste im direkten Kontakt sind wichtig.

Unverzichtbares Transportmittel – die S-Bahn

Dass immer mehr Menschen die Vorzüge der Bahn erkennen, zeigen auch die Fahrgastzuwächse der S-Bahnen, die in acht von neun Bundesländern zum unverzichtbaren Transportmittel geworden sind. Pünktlichkeit, ein leicht zu merkender Fahrplan, hohe Fahrfrequenz, Komfort – das sind nur einige Gründe für den Siegeszug der S-Bahn in Österreich. Er begann 1962 in Wien, war vier Jahrzehnte lang ein Phänomen der Ostregion und nun gibt es österreichweit 34 S-Bahn-Linien.

S-Bahn in der Werkstatt

ÖBB Cityjet: Komfortzug im Nahverkehr

Seit Dezember 2015 kommen unsere neuen Komfortzüge – die Cityjets schrittweise zum Einsatz. Insgesamt machen 101 Cityjets die Bahnfahrt künftig noch angenehmer, 30 Züge für den S-Bahn-Verkehr in und um Wien und 71 für den Regionalverkehr in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark.

Cityjet am Hauptbahnhof Wien

In entlegenste Orte mit unserer Postbus-Flotte

Auch wenn beim Stichwort ÖBB die Meisten, automatisch an den Schienenverkehr denken – das Mobilitätsangebot ist viel größer. Wichtiger Dienstleister im Personenverkehr ist die Postbus-Flotte, die insgesamt 1.745 Gemeinden in ganz Österreich anfahren, selbst entlegene Orte sind so zu jeder Jahreszeit erreichbar. Das ist insbesondere für fast ein Drittel der Gemeinden wichtig, die ihren Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz ausschließlich den Postbussen verdanken. In einem Land von der Topografie Österreichs ist es unmöglich, Zugverbindungen bis in die entlegensten Täler zu schaffen. Der Postbus schließt diese Lücke.

Postbus, Leute steigen aus

Der Fernbus der ÖBB "Hellö"

Die ÖBB ergänzen seit Juli 2016 ihr Zugangebot mit Fernbussen: Unter der Marke „Hellö“ schicken die ÖBB ihre Fernbusse durch Europa. Die Busflotte umfasst 28 moderne Hellö-Busse mit barrierefreien Einstiegen und bietet den Fahrgästen besonders hohen Komfort. Das Angebot umfasst neun Destinationen im Ausland.

Hellö Bus

ÖBB Nightjet

Neben den Tagesverbindungen erweiterten die ÖBB im Dezember 2016 auch das Nachtreisezugangebot: Zu den bereits bestehenden neun Nachtreisezügen kamen sechs weitere hinzu. Diese neuen ÖBB-Nightjet-Angebote verbinden täglich Hamburg und Düsseldorf mit München und Innsbruck, weiters werden täglich Hamburg und Berlin mit Zürich verbunden sowie München mit Venedig, Rom und Mailand. Ebenfalls neu ist, dass auf den Strecken Hamburg beziehungsweise Düsseldorf nach Innsbruck Autos und Motorräder befördert werden können.

Nightjet