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Abfallwirtschaftspreis "Phönix 2016":
2. Platz für ÖBB-Infrastruktur AG

Die ÖBB-Infrastruktur AG belegte den zweiten Platz beim Abfallwirtschaftspreis „Phönix 2016“ für die verantwortungsvolle Verwertung von Tunnelausbruchmaterial am Beispiel Koralmtunnel, Baulos KAT2.

Innovativ und nachhaltig muss es sein

Vorstand Franz Bauer nahm die Auszeichnung mit dem Motto „Einfall statt Abfall“ stellvertretend für die ÖBB-Infrastruktur von Umweltminister Andrä Rupprechter entgegen. Mit diesem Preis zeichnen das Ministerium für ein Lebenswertes Österreich und der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband kreative, innovative und praxistaugliche Maßnahmen oder Ideen aus – und zwar dann, wenn sie zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement beitragen.

Gewinner Abfallwirtschaftspreis Phoenix 2016

Grundlage für weltweite Großprojekte

Am Hauptbaulos KAT2 des rund 33 Kilometer langen Koralmtunnels fallen rund 8,6 Millionen Tonnen Tunnelausbruchmaterial an. „Im Sinne der Abfallvermeidung und Nachhaltigkeit haben wir das Tunnelausbruchmaterial für eine Vielzahl von Verwertungsmöglichkeiten eingesetzt“, sagt Matthias Kager, Projekte Neu-/Ausbau. „Herausfordernd ist nach wie vor, dass es sich gemäß derzeitiger Rechtslage, der Deponieverordnung sowie dem Bundesabfallwirtschaftsplan bei Tunnelausbruchmaterial um Abfall handelt“, so Erich Kolb, Abfallbeauftragter der ÖBB-Infrastruktur, Streckenmanagement und Anlagenentwicklung. Daraus ergaben sich über den Zeitraum der Projektvorbereitung bis hin zur Umsetzung zahlreiche Spannungsfelder – zum Beispiel bezüglich der geologischen Benennung, der abfallchemischen Beurteilung und der Entscheidung über die weitere Verwendung und Aufbereitung. Dazu gibt es bereits zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften, die auch Grundlage sind für weltweite Großprojekte und der Überlegung, Tunnelausbruchmaterial als Rohstoff zu verwenden.